PLUGGED 2026

REGELWERK

Überblick

Die Show Competition bringt urbane Tanzkultur und Show-Competition-Kultur auf einer gemeinsamen Bühne zusammen. Ziel ist es, Austausch, gegenseitigen Respekt, Foundation, Kreativität und hochwertiges Showmaking zu fördern. Alle Crews werden dazu angehalten, fair, professionell und mit einer positiven Haltung gegenüber allen Teilnehmenden, Judges, Mitarbeitenden und Gästen aufzutreten.

1. Alterskategorien & Teilnahmeberechtigung

Juniors: Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Adults: Tänzerinnen und Tänzer ab 18 Jahren.

Eine Crew muss aus mindestens fünf (5) Tänzerinnen bzw. Tänzern bestehen.

Für die Einordnung in eine Alterskategorie gilt grundsätzlich das Alter der Tänzerin bzw. des Tänzers im Kalenderjahr der Competition, sofern die Veranstaltungsleitung nichts Abweichendes bekannt gibt.

Junior Team (75/25-Regel): Eine Crew darf in der Junior Team Division antreten, wenn mindestens 75 % der Tänzer:innen zwischen 12 und 17 Jahre alt sind. Bis zu 25 % der Crew dürfen 18 Jahre oder älter sein. Überschreitet eine Crew diese 25 %, startet sie stattdessen in der Adult Team Division.

Adult Team: Für die Adult Team Division gibt es keine Mindestquote an Tänzer:innen ab 18 Jahren — Tänzer:innen jeden Alters dürfen teilnehmen, solange die gesamte Teamliste nicht die 75/25-Regel der Junior Team Division erfüllt. Erfüllt die Teamliste diese Regel, muss die Crew in der Junior Team Division registriert werden.

Abweichungen oder Sonderfälle müssen vorab schriftlich mit der Veranstaltungsleitung abgestimmt und genehmigt werden.

2. Crewgröße

Eine Crew besteht aus mindestens fünf (5) aktiv auftretenden Tänzerinnen bzw. Tänzern.

Alle auftretenden Personen müssen fristgerecht registriert sein.

Nicht registrierte Personen dürfen nicht an der Performance teilnehmen.

3. Dauer der Performance

Die vorgesehene Performance-Dauer beträgt mindestens 2 Minuten und 30 Sekunden (2:30 Minuten) bis maximal 4 Minuten (4:00 Minuten).

Die Zeitmessung beginnt mit dem ersten hörbaren Ton bzw. dem erkennbaren Beginn der Performance.

Eine Über- oder Unterschreitung des zulässigen Zeitfensters kann zu Punktabzug führen. Deutliche oder vorsätzliche Verstöße können bis zur Disqualifikation führen.

4. Staging / Bühnenplatzierung

Jede Crew erhält entsprechend dem offiziellen Zeitplan einen festen Staging-Slot.

Für das Staging steht jeder Crew eine (1) Minute auf der Bühne zur Verfügung.

Diese Zeit dient dazu, Startpositionen, Abstände, Orientierung sowie Ein- und Ausgänge einmal auf der tatsächlichen Bühne zu überprüfen.

Das Staging ist keine vollständige Probe und kein Durchlauf der Show.

Die Anweisungen der Stage- und Veranstaltungsleitung sind einzuhalten. Nach Ablauf der vorgesehenen Zeit muss die Bühne unmittelbar freigegeben werden.

Wird der zugeteilte Staging-Slot durch eine Crew versäumt, besteht kein automatischer Anspruch auf einen Ersatztermin.

5. Bühne & räumliche Bedingungen

Die Performance-Fläche beträgt voraussichtlich ca. 10 × 12 Meter. Finale Bühnenmaße und technische Gegebenheiten werden gegebenenfalls vor der Veranstaltung kommuniziert.

Am Veranstaltungsort gibt es keinen Crossover hinter der Bühne. Ein Wechsel von einer Bühnenseite auf die andere über einen rückwärtigen Bühnenweg ist während der Show nicht möglich.

Die Crews müssen diesen Umstand bei Choreografie, Aufstellung, Ein- und Ausgängen sowie Kostüm- oder Positionswechseln berücksichtigen.

6. Backstage-Bereich

Für die teilnehmenden Crews wird ein Backstage-Bereich eingerichtet.

Jede Crew erhält dort einen zugewiesenen Bereich.

Für den Crew-Bereich ist beim Check-in eine Kaution in Höhe von 50 € in bar zu hinterlegen.

Nach Ende der Veranstaltung wird der Bereich gemeinsam kontrolliert. Wird dieser sauber und ohne Beschädigungen hinterlassen, wird die Kaution unmittelbar zurückgegeben.

Fluchtwege, technische Bereiche sowie allgemeine Laufwege müssen jederzeit freigehalten werden.

Für persönliche Gegenstände sind die Crews grundsätzlich selbst verantwortlich.

7. Props / Requisiten

Alle Props bzw. Requisiten müssen spätestens bis zu dem im Registrierungsprozess genannten Stichtag angemeldet werden.

Props sind ausschließlich nach vorheriger Absprache und Genehmigung durch die Veranstaltungsleitung erlaubt.

Nicht angemeldete oder nicht genehmigte Props dürfen nicht auf die Bühne gebracht werden.

Props müssen sicher sein und dürfen weder die Bühne beschädigen oder verschmutzen noch eine Gefahr für Tänzer, Mitarbeitende oder Publikum darstellen.

Die Veranstaltungsleitung kann Props aus Sicherheits-, Zeit-, Technik- oder Venue-Gründen ablehnen.

Die Crew ist für den Auf- und Abbau sowie das rechtzeitige Entfernen ihrer genehmigten Props verantwortlich.

8. Musik & Inhalte

Die Musik muss im vorgegebenen Format und innerhalb der von der Veranstaltungsleitung kommunizierten Frist eingereicht werden.

Die verwendete Musik muss eine Clean Version sein. Schimpfwörter sowie eindeutig beleidigende, diskriminierende, sexuell explizite oder anderweitig unangemessene Inhalte sind nicht erlaubt.

Obszöne, vulgäre, diskriminierende, bedrohliche oder bewusst beleidigende Gesten und Darstellungen sind nicht gestattet.

Verstöße können – abhängig von Schwere, Häufigkeit und Kontext – zu Punktabzügen bis hin zur Disqualifikation führen.

Jede Crew ist selbst dafür verantwortlich, ihren vollständigen Musik-Cut vor der Abgabe zu überprüfen.

Für den Veranstaltungstag sollte zusätzlich eine Backup-Datei verfügbar sein.

9. Check-in

Beim offiziellen Check-in meldet sich ausschließlich der registrierte Team Director, Coach oder eine zuvor benannte verantwortliche Person der Crew, sofern die Veranstaltungsleitung nichts anderes verlangt.

Die verantwortliche Person bestätigt stellvertretend die Anwesenheit der Crew sowie die registrierten Tänzerinnen und Tänzer.

Dadurch soll ein effizienter und geordneter Check-in ohne unnötige Wartezeiten für die vollständigen Teams ermöglicht werden.

Die Veranstaltungsleitung behält sich vor, Alters- oder Identitätsnachweise einzelner Teilnehmender anzufordern.

10. Registrierung & Nachmeldungen

Alle auftretenden Tänzerinnen und Tänzer müssen offiziell registriert sein.

Tänzerinnen und Tänzer können nach der ursprünglichen Registrierung nachgemeldet werden, sofern dies innerhalb der kommunizierten Frist erfolgt und die Alters-, Kapazitäts- und Teilnahmebedingungen eingehalten werden.

Änderungen an der Crew-Liste müssen über den vorgesehenen offiziellen Weg mitgeteilt werden.

Nicht gemeldete Tänzerinnen oder Tänzer dürfen nicht an der Performance teilnehmen.

11. Startgebühr & Rücktritt

Die Anmeldung ist nach erfolgter Registrierung und Zahlung der Startgebühr verbindlich.

Kann eine bereits registrierte und bezahlte Crew nicht an der Competition teilnehmen, ist eine Rückerstattung der Startgebühr grundsätzlich ausgeschlossen.

Ein Rücktritt sollte dennoch so früh wie möglich an die Veranstaltungsleitung kommuniziert werden.

Ausnahmen, Gutschriften oder Übertragungen können ausschließlich nach Ermessen der Veranstaltungsleitung erfolgen und sind nicht garantiert.

12. Jury

Die Show Competition wird von einer internationalen Jury aus fünf (5) Judges bewertet. Die Jury wird bewusst mit erfahrenen Persönlichkeiten aus der urbanen Tanzkultur sowie der Show-Competition-Kultur besetzt. Dabei ist entscheidend, dass die Judges nicht nur ihre jeweilige Seite repräsentieren, sondern ein Verständnis und eine Wertschätzung für beide Welten mitbringen.

13. Bewertungskriterien

Jede Performance wird von einer internationalen fünfköpfigen Jury anhand von fünf gleichwertigen Hauptkategorien bewertet. Jede Kategorie fließt mit 20 % in die Gesamtwertung ein.

Performance – 20 %. Bewertet werden die Gesamtwirkung der Crew, Synchronität, Ausstrahlung, Energie, Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, die Performance überzeugend an das Publikum zu transportieren. Auch die bewusste Nutzung und Beherrschung der Bühne fließt in diese Kategorie ein.

Foundation – 20 %. Bewertet werden das Verständnis und die Qualität der verwendeten tänzerischen Grundlagen. Dazu gehören unter anderem Groove, Basics, Bewegungsprinzipien, Authentizität und das erkennbare Verständnis der dargestellten Styles und ihrer kulturellen Herkunft.

Image & Concept – 20 %. Bewertet wird die visuelle und konzeptionelle Wirkung der Show. Dazu gehören Formationen und Bilder, Raumaufteilung, Storytelling, Dramaturgie, Konzeptentwicklung sowie die Klarheit und Kohärenz des Gesamtbildes.

Creativity & Choreography – 20 %. Bewertet werden Originalität, kreative Ideen, choreografischer Aufbau, Übergänge, Vielfalt und innovative Entscheidungen. Eine besondere Rolle spielt dabei die Personal Note – die erkennbare eigene Handschrift und Identität der Crew.

Musicality & Technique – 20 %. Bewertet werden Timing, Rhythmusgefühl, musikalische Interpretation und der bewusste Umgang mit Akzenten, Dynamiken, Lyrics und musikalischen Ebenen. Zusätzlich zählen technische Kontrolle, Präzision, Sauberkeit, Bewegungsqualität und die überzeugende Ausführung des gewählten Materials.

14. Punktevergabe & Endgültigkeit

Jeder Judge bewertet die Performance anhand des offiziellen Judging Sheets und der festgelegten Kriterien. Die finale Platzierung ergibt sich aus dem zusammengeführten Jury-Ergebnis nach Berücksichtigung möglicher Punktabzüge.

Künstlerische Bewertungen der Jury sind grundsätzlich final. Nachweisbare Rechen- oder Übertragungsfehler können durch die Veranstaltungsleitung überprüft und korrigiert werden.

15. Punktabzüge & Disqualifikation

Abhängig von Art und Schwere eines Regelverstoßes kann die Veranstaltungsleitung bzw. das Judging-Team eine Verwarnung aussprechen, Punkte abziehen, einzelne Elemente untersagen oder eine Crew disqualifizieren. Dazu zählen insbesondere:

Über- oder Unterschreitung der zulässigen Performance-Zeit.

Schimpfwörter, explizite oder anderweitig verbotene Inhalte in der Musik.

Obszöne oder klar unangemessene Gesten bzw. Darstellungen.

Verwendung nicht angemeldeter oder nicht genehmigter Props.

Unsicheres Verhalten oder vorsätzliche Beschädigung von Bühne, Venue oder Equipment.

Einsatz nicht registrierter oder nicht teilnahmeberechtigter Tänzerinnen und Tänzer.

Schwerwiegendes unsportliches Verhalten, Belästigung, Diskriminierung oder Respektlosigkeit gegenüber anderen Crews, Judges, Mitarbeitenden oder Gästen.

Nichtbefolgen wesentlicher Sicherheits- oder Veranstaltungsanweisungen.

16. Respekt, Fairness & Culture

Diese Competition versteht sich nicht nur als Wettbewerb, sondern als Plattform für Austausch zwischen unterschiedlichen Tanzkulturen und Communities. Gesunder Wettbewerb und Ehrgeiz sind ausdrücklich willkommen – respektloses Verhalten nicht. Alle Teilnehmenden, Coaches und Begleitpersonen tragen zu einem positiven, offenen und professionellen Miteinander bei. Andere Crews, Judges, Veranstalter, Venue-Mitarbeitende und das Publikum sind vor, während und nach der Competition respektvoll zu behandeln.

17. Sicherheit & Verantwortung

Die Crews tragen die Verantwortung dafür, dass Choreografien, Tricks, Lifts, Akrobatik, Kostüme und Props dem Können der Beteiligten entsprechen und sicher ausgeführt werden können.

Die Veranstaltungsleitung kann Elemente untersagen oder eine Performance unterbrechen, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht oder Vorgaben der Venue verletzt werden.

Sicherheits-, Technik-, Backstage- und Notfallanweisungen des Veranstalters und der Venue sind jederzeit zu befolgen.

18. Entscheidungsrecht der Veranstaltungsleitung

Die Veranstaltungsleitung behält sich das Recht vor, notwendige organisatorische oder sicherheitsrelevante Anpassungen am Zeitplan, Staging-Ablauf, an technischen Bedingungen oder am Competition-Ablauf vorzunehmen. Wesentliche Änderungen werden den registrierten Teams so früh wie möglich kommuniziert. Für Situationen, die in diesem Regelwerk nicht ausdrücklich geregelt sind, trifft die Veranstaltungsleitung eine Entscheidung im Sinne von Fairness, Sicherheit und der Integrität der Competition.

Dieses Dokument muss vor Veröffentlichung durch den Veranstalter und eine rechtliche Prüfung freigegeben werden. Hervorgehobene Abschnitte sind Platzhalter.

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